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SCHMUCKLEXIKON

ABC

<< Aquamarin >>

Der Aquamarin ist ein grün-blauer Beryll. Sein Name ist von dem Lateinischen „aqua marina“ abgeleitet und spielt damit auf die Farbe des Steines an, die dem „Meerwasser“ gleicht. Dieser Edelstein findet sich in Pegmatit-Adern und gilt als beliebter Schmuckstein.

<< Amethyst >>

Der Amethyst ist ein Mineral aus Quarz. Der Name leitet sich aus dem Griechischen „amethystos“ ab und bedeutet soviel wie „dem Rausche entgegenwirkend“. Dies wird auf den Aberglauben zurückgeführt, dass der Träger eines Amethysts vom Wein nicht so schnell betrunken wird. Seine Färbung reicht von hellem bis zu dunklem Violett und verteilt sich unregelmäßig auf dem Stein. Das Mineral tritt vor allem in hydrothermischen Adern und vulkanischen Gesteinen auf. Verwendung findet der Amethyst als Schmuckstein.

<< Beryll >>

Der Beryll ist ein Silikat-Mineral und gehört zu den Ringkristallen. Seinen Namen hat der Edelstein aus dem lateinischen „beryllus“, das im Mittelalter als Bezeichnung für alle Kristalle mit klarer Oberfläche gebraucht wurde und deshalb auch Ursprung des heutigen Wortes „Brille“ ist. Modifikationen sind Goshenit, Smaragd, Aquamarin, Goldberyll und der sehr seltene Rote Beryll.

<< Citrin >>

Citrin ist eine gelbe Varietät des Quarzes. Die Farbe reicht vom Namen gebenden Zitronengelb bis zu dunklerem Orange. Das Mineral wird in magmatischen Gesteinen gebildet. Das natürliche Vorkommen des Citrin ist allerdings äußerst selten.

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DEF

<< Diamant >>

Der Diamant ist eine der drei Modifikationen des Kohlenstoffs. Er gilt zudem als das härteste Mineral, das bekannt ist. Diese Härte gründet sich auf der sehr hohen Bindungsenergie der chemischen Bindungen des Kristalls. Da der Härtegrad auf den verschiedenen Flächen des Diamanten unterschiedlich ist, kann er durch einen anderen Diamanten geschliffen werden. Gebildet wird der Diamant in extremen Tiefen unter sehr hohen Temperaturen von bis zu 1400°C. Zur Beurteilung eines geschliffenen Diamanten werden die so genannten 4C-Kriterien genutzt: carat weight (Masse in Karat), clarity (Reinheit), colour (Farbe) und cut (Schliff).

<< Edelsteine >>

Als Edelstein wird ein natürlich entstandenes Mineral bezeichnet, das Verwendung als Schmuckstein findet. Die Verwendung von Steinen als Schmuck reicht bis in die Altsteinzeit zurück. Als Kriterien für einen Edelstein gelten zum einen das seltene Vorkommen, ein Härtewert der größer als 7 ist, und die Lichtdurchlässigkeit. Der wertvollste Edelstein ist der Diamant.

<< Farbgold >>

Farbgold ist ein Sammelname für farbige Goldlegierungen.Mögliche Legierungen sind Grüngold, Rotgold, Roségold, Purpurgold, Blaugold, Schwarzgold und Braungold. Farbgold wird in Deutschland ab einem Goldgehalt von 33,3% als Gold bezeichnet. In vielen Staaten liegt der verlangte Goldwert höher.

<< Feingold >>

Als Feingold wird Gold mit einer Reinheit von 999,99% bezeichnet. Der Anteil des Feingoldes an einer Legierung wird in Promille, also Tausendsteln ausgedrückt.

<< Feingehalt >>

Der Feingehalt ist die Gehaltsangabe des höchstwertigen Edelmetalls an einem Stoff. Er wird in Promille, also in Tausendsteln angegeben. Die veraltete Angabe Karat wird in 1/24 angegeben. Reines Gold hat also 1 Promille oder 24 Karat.

<< Furnituren >>

Industriell vorfabrizierte Ele

 

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GHI

<< Gemme >>

Als Gemme werden Edelsteine bezeichnet, in die ein Bildmotiv eingeschnitten wurde. Die Gemme wurde bereits im 3. Jahrhundert vor Christus als Stempelvorlage für Siegel benutzt. Die Kamee ist das Gegenstück zur Gemme, da bei ihr der Hintergrund des Bildmotivs entfernt wird. Ein beliebtes Material für Gemmen ist Quarz

<< Gemmologie >>

Die Gemmologie wird auch als Edelsteinkunde bezeichnet. Sie befasst sich mit der Erfassung von Edelsteinen und deren Abgrenzung zu Imitationen. Hierbei werden die betreffenden Mineralien nach Entstehung, Fundstätte und Eigenschaft gegliedert.

<< Gold >>

Gold ist ein gelbes Edelmetall und chemisches Element. Es war eines der ersten Metalle, die zur Verarbeitung verwendet wurden. Dies liegt an seinen besonderen Eigenschaften: die gelbe Färbung, die Resistenz gegen Luft und Säure, die hohe Dehnbarkeit, die Knappheit und die leichte Legierbarkeit mit anderen Metallen. Gold tritt als gediegenes Mineral auf, das heißt es muss nicht erst chemisch isoliert werden. Die Suche nach dem Edelmetall löste die so genannten „Goldräusche“ aus und führte dazu, dass Spanien vorübergehend das reichste Land Europas wurde. Gold wird für Schmuck, in der Optik, der Medizin, der Elektronik und als Wertanlage verwendet.

<< Goldlegierung >>

Eine Goldlegierung ist eine kristalline Verbindung aus zwei oder mehreren Metallen. Der Hauptbestandteil der Legierung muss Gold sein. Der Gehalt an reinem Gold in einer Legierung wird durch den Feingehalt in Promille angegeben.

<< Heliodor >>

Der Heliodor ist eine Varietät des Berylls und wird aufgrund seiner gelben Farbe als Goldberyll bezeichnet. Die typische Farbe erhält er von den Elementen Eisen und Uran. Die Bearbeitung des Heliodors wird dadurch erschwert, dass er auf Wärme empfindlich reagiert und schon ab einer Temperatur von 250°C an Farbe verliert.

<< Indigolith >>

Der Indigolith ist ein blauer Edelstein, der zur Turmalingruppe gehört. Wie typisch für diese Gruppe, gehört auch der Indigolith zu den so genannten pyroelektrischen Kristallen. Das heißt, durch Erwärmung, Druck oder Reibung lädt sich der Kristall elektrisch auf.

 

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JKL

<< Jade (Jadeit) >>

Der Begriff Jade wird sowohl als Synonym für das Mineral Jadeit, als auch für Gestein verwendet, das hauptsächlich aus Jadeit besteht. Der Name leitet sich von dem spanischen „piedra de ijada“ ab, das soviel heißt wie Lenden-oder Nierenstein. Jade wurde früher Menschen mit Nierenleiden verabreicht. In der chinesischen Kultur wird der Schmuckstein seit über 5000 Jahren verwendet.

<< Koralle >>

Die Koralle ist eine organische Substanz , ähnlich der Perle. Für die Schmuckherstellung wird das Korallenskelett von Steinkorallen verwendet, das aus Kalkeinlagerungen entsteht. Das Skelettmaterial der Koralle hat eine geringe Härte. Das Farbspektrum ist sehr vielseitig und erstreckt sich über blau, rot, weiß, braun und schwarz.

<< Legierung >>

Eine Legierung ist eine Mischung aus zwei oder mehreren chemischen Elementen, von denen mindestens eines ein Metall sein muss. Der Namen stammt vom lateinischen „legare“, das „verbinden“ bedeutet. Natürliche Legierungen, die durch geologische Prozesse entstanden sind, findet man im Periodensystem bei den Sulfiden. Durch Legierungen erreicht man eine Änderung der Reinheit, der Härte, des Gewichts, der Farbe und des Kaufpreises der behandelten Stoffe.

<< Lüster >>

Als Lüster bezeichnet man den Perlglanz, der durch Irisieren entsteht. Dies ist ein optisches Phänomen, bei dem das Licht an der Oberfläche eines Objektes gebrochen wird und die Farbe je nach Blickwinkel unterschiedlich erscheint.

 

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MNO

<< Malachit >>

Der Malachit ist ein häufig vorkommendes Mineral, dessen typisches Merkmal die grüne Farbe ist. Er zählt zu den Carbonaten und wurde bereits in der Antike verwendet, um farbintensiven Lidschatten herzustellen. Als Schmuckstein ist er sehr beliebt, da er eine holzähnliche Maserung aufweist. Der Malachit wird auch als Überzug, beispielsweise für Muscheln, verwendet.

<< Nephrit >>

Nephrit ist eine Mischreihe der Minerale Tremolit und Aktinolith. Es wird nicht als eigenständiges Mineral anerkannt. Im Handel wird es oft als Jade bezeichnet. Der Name leitet sich vom griechischen „nephros“ ab, das Niere bedeutet, da Nephrit heilende Wirkung bei Nierenleiden nachgesagt wird.

<< Opal >>

Der Opal besteht als eines der wenigen Minerale aus hydratisiertem Kieselgel, mit einem Wassergehalt zwischen 4 und 9%, der aber bis zu 20% betragen kann. Ein besonderes Merkmal ist das Aussehen des Edelsteins. Zwischen den Kügelchen des Kieselgels werden Lichtstrahlen reflektiert und interferiert. So entsteht ein einzigartiges Farbenspiel.

 

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PQR

<< Platin >>

Platin ist ein rein weißes Edelmetall und chemisches Element. Seine besonderen Eigenschaften sind die Korrosionsbeständigkeit, die Schmiedbarkeit und die geringe Härte. Es kann sowohl Wasserstoff, als auch Sauerstoff binden und katalysiert eine Reaktion dieser Elemente explosiv. Platin weist in einer Legierung eine wesentlich höhere Härte als Gold auf. Es ist das teuerste der vier Edelmetalle, da es nur sehr selten vorkommt und die Förderung sehr kompliziert ist.

<< Quarz (Quarz-Gruppe) >>

Quarz ist das Mineral, das neben Felsspalten am häufigsten auf der Erdkruste auftritt. Quarz gibt es in vielen verschiedenen Farbprägungen und Formen. Der violette Amethyst und der gelbe Citrin zählen beide zur Quarz-Gruppe. Die Verwendung des Minerals, ist wie sein Auftreten sehr vielfältig. Schwingquarz wird beispielsweise als Taktung in Uhrwerken und elektrischen Schaltkreisen verwendet.

<< Rhodinieren >>

Rhodinieren ist eine galvanische Oberflächenveredelung mit Rhodium. Die Beschichtung mit diesem Platinmetall wird vorwiegend dazu verwendet Materialien zu härten und vor Korrosion zu schützen.

 

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STU

<< Solitär >>

Als Solitär wird ein Ring mit einem gefassten Diamanten bezeichnet. Der Name Solitär bedeutet übersetzt „einzelnes“ oder „einzigartiges“.

<< Silber >>

Silber ist ein weißes Edelmetall und chemisches Element. Es ist das Metall mit der höchsten thermischen und elektrischen Leitfähigkeit. Natürlich kommt es vor allem in sulfiden Mineralien vor. Es reagiert nicht mit Sauerstoff, kann in Verbindung mit Schwefel durch eine Sulfidbildung allerdings schwarz anlaufen. Es wird als Legierung für nahezu alle Metalle verwendet.

<< Turmalin >>

Die Turmalin-Gruppe hebt sich besonders durch ihre Farbeigenschaften von anderen Edelsteinen ab. Das Farbspektrum reicht von blau, über rot, bis zu braun oder schwarz. Auch die Farbe eines einzelnen Steines kann variieren. Der Pleochroismus, also die Farbänderung bei verschiedenen Blickwinkeln, erhöht die Farbattraktivität zusätzlich. Die leichte Bearbeitung und Pyroelektrizität sind weitere Merkmale dieser Minerale. Der Indigolith ist ein blauer Edelstein dieser Gruppe.

<< Utahlith (Synonym für Variscit) >>

Der Utahlith ist nach dem Ort Utah in den USA benannt, wo ein großes Vorkommen an diesem Edelstein herrscht. Variscit wird als synonymer Name verwendet und leitet sich vom Vogtland ab, dem ursprünglichen Fundort dieses Minerals. Der Utahlith erhält seine grüne Farbe durch Beimengungen von Eisen.

<< Uwarowit >>

Uwarowit entsteht bei der Metamorphose von chromhaltigen Gesteinen; bei der hydrothermalen Umwandlung von Chrommineralien. Farbe: Smaragdgrün. Es gibt nur selten schleifwürdige Qualitäten.

 

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VW

<< Variscit >>

Mineralart: Tonerdephosphat. Härte nach Mohs: 5. Farbe: Farblos bis Blaugrün. Die zweite geläufige Handelsbezeichnung lautet Utalith. Wird auf Grund seines farbähnlichen Aussehens als Türkis im Handel angeboten. Dieser Stein ist sehr spröde und daher bei Fassarbeiten mit besonderer Vorsicht handzuhaben. Als Ringstein ist er nicht geeignet.

<< Vesuvian >>

Vesuvian ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Silikate und Germanate, sowie der Abteilung der Gruppensilikate. Es kristallisiert im tetragonalen Kristallsystem und entwickelt kurze, prismatische bis säulige oder tafelige Kristalle, aber auch radialstrahlige, körnige, massige Aggregate in grüner, gelber, hellblauer, violetter oder brauner Farbe. Auch farblose Kristalle sind bekannt.

<< Wolfram >>

Wolfram (engl. Tungsten) ist ein weißglänzendes in reinem Zustand sprödes Schwermetall hoher Dichte (19,25 g/cm3) / (Mohshärte 7.5), das zu den Übergangsmetallen gezählt wird. Wolfram besitzt von allen reinen Metallen den höchsten Schmelz- und Siedepunkt (3422 °C / 5555 °C).

 

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XYZ

<< Xanthit >>

Varietät von Vesuvian.

<< YAG (Yttrium-Aluminium-Granat) >>

Künstlich hergestelltes Mineral. Härte nach Mohs: 8. Farbe: Farblos, Grün, Gelb, Blau, Rot, Violett.

<< Zirkonia >>

Künstliches Produkt aus Baddeleyit. Härte nach Mohs: 8,5. Farbe: Farblos, Gelb, Orange, Violett, Grün und mischfarbig. Zirkonia – Kurzbezeichnung KSZ (kubisch stabilisiertes Zirkoniumoxid). Stabilisiert wird mit „Yttriumoxid“ oder „Kalziumoxid“.

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